DER ENTWURF

Montag, den 19. März 12

Entscheidung

Die finale Entscheidung zwischen den beiden Siegermodellen „Lampion“ und „Vier Kugeln“ für das Baumhaus auf dem Käfersberg ist gefällt. Nach erneuter Gegenüberstellung und eingehender Prüfung der beiden Modelle auf Statik und Umsetzbarkeit hat die Expertenkommission sich für das Modell „Lampion“ von Lisa Axmann, Schülerin des Klostergymnasiums, entschieden.

Transparenz und Schutz

„Der Entwurf „Lampion“ hat sich schliesslich durchgesetzt, da er in der Summe wichtige Grundkriterien eines Baumhauses erfüllt. Die Konstruktion fördert die Kommunikation und bietet mittels einer durchscheinenden Folie bzw. Plane Schutz vor Nässe während gleichzeitig eine offene, leichte Optik gewahrt bleibt. Hinzukommt, dass  das Finanzvolumen überschaubar ist. Dies ist vor dem Hintergrund, dass wir für den Bau auf Sponsoren angewiesen sind, ebenfalls ein wichtiger Faktor,“ so Michael Stoz, Geschäftsführer und Vorstand der PARTNER AG sowie Initiator des Schüler-Architekturwettbewerbs.  

Hohe Kreativität

Die Expertenkommission lobte das Modell „Vier Kugeln“ für seine hohe Flexibilität in der Nutzung und seinen natürlichen Charakter, der sich optisch angenehm in die Natur einfügt. Jedoch sei die Umsetzung der Tragekonstruktion und der Einzelteile aufwendig, was schliesslich auch zu einem höheren finanziellen Aufwand führe.
Zur Expertenkommission um Michael Stoz gehörten Felix van Bemmel, Architekt PARTNER AG, Michael Joachim, Klostergymnasium, Holger Schneider, Technisches Gymnasium, sowie Fritz Ebner, Ingenieurbüro Ebner Offenburg.
Michael Stoz betonte nochmals, dass er von der durchgängig hohen Qualität und Kreativität, die die Schüler in ihren Entwürfen gezeigt haben, beeindruckt war. Alle Teilnehmer dürften sich als Gewinner fühlen.

Gemeinsam bis zum Schluss

Der nächste Schritt ist der gemeinsame Bau, bei dem freiwillige Schüler der vier Gymnasien Oken, Schiller, Kloster und Technisches Gymnasium und regionale Handwerker, die als Sponsoren das Projekt unterstützen, Hand in Hand arbeiten.  
„Wir freuen uns sehr über die positive Resonanz, die wir seit dem ProjektStart im Oktober 2011 erleben. Nun geht es von der Theorie in die Praxis. Das ist die nächste Herausforderung für die PARTNER AG, denn wir benötigen noch weitere Sponsoren bis wir den ersten „Spatenstich“ im Mai machen können. Die Unterstützung durch Förderer und Sponsoren ist letztendlich auch motivierend für die Schüler bis zur Fertigstellung dranzubleiben,“ so Christine Buss, Baumhaus-Projektleiterin der PARTNER AG.  

Die gute Tat

Der Abschluss des Projekts ist unter Berücksichtigung der zeitlichen Möglichkeiten der Schüler und Handwerker im Sommer 2012 geplant. Finaler Höhepunkt ist die Übergabe des Baumhauses als Spende an das Landschulheim Käfersberg.

DAS BAUMHAUS in der Presse