Das Jahr ist noch jung und bringt neben guten Vorsätzen eine Reihe technologischer Neuerungen mit sich. Das Internet der Dinge hat die Architekturbranche längst erreicht. VR (Virtual Reality) und AR (Augmented Reality) Brillen etablieren sich zusehends in Architekturbüros. Roboter übernehmen Funktionen auf der Baustelle und Smart Apps machen die Steuerung von privaten und gewerblichen Gebäuden möglich. Doch wohin geht die Reise der technologischen Neuerungen?

Digitaler Wandel der Bauindustrie: BIM

Die BIM-Methode (Building Information Modeling) ist ein Baustein im gesamten Digitalisierungsprozess der Branche. Sie hält auch in diesem Jahr Architekten, Planer und Investoren auf Trab. Kaum jemand aus dem Bereich Architektur und Baugewerbe wird darum herumkommen, sich intensiv mit der Methode auseinanderzusetzen. Im Fokus steht die langfristige Optimierung von Planung, Konstruktion, Ausführung und Verwaltung von Gebäuden. „Wir arbeiten bereits intensiv daran, die BIM-Methode in unserem Team zu etablieren und haben hierfür eine eigene Projektgruppe ins Leben gerufen“, verrät Michael Stoz, Vorstand der Partner AG. „Es gibt bereits sehr gute Erfahrungen mit der Methode im Ausland. In den skandinavischen und angelsächsischen Ländern, Singapur und Korea wird bereits viel mit BIM gearbeitet, wohingegen sich das Arbeiten mit BIM hierzulande erst noch etabliert“, so Natalie Seger, Bautechnikerin der Partner AG. Bereits im Jahr 2018 wurden passende Fachplaner ausgewählt, um die BIM-Methode nun bis zur Stufe 2 in einem Großprojekt im zweistelligen Millionenbereich durchzuführen.

Ein wichtiges Ziel: Planungs- und Bauzeit sollen dank anwendernaher Innovationen merklich verbessert werden. Die Zusammenarbeit aller Akteure im Bauprozess mit digitalen Anwendungen steht im Fokus der BIM-Methode, denn es werden alle Phasen im Entstehungsprozess von Bauprojekten abgedeckt und technisch begleitet. Dabei ist es hilfreich, bereits früh so viele Details wie möglich zu berücksichtigen. So können Oberflächen und Materialien als wesentlicher Bestandteil der gesamten Kette direkt von Beginn an in der Planung visualisiert werden.

Auch VR Applicationen kommen zum Einsatz. Systeme für Virtual Reality sind im Bereich Architektur nicht mehr wegzudenken. Räume können erlebt und besichtigt werden, lange bevor sie tatsächlich gebaut werden. Der Unterschied zu bisherigen 3D-Animationen: Ein Gebäude lässt sich mithilfe von Virtual Reality erleben und erfühlen. Architekten nutzen die Vorteile der Virtual Reality für unterschiedliche Phasen der Gestaltung.

Kurz: Es bleibt also spannend! Wir werden auch in diesem Jahr ein Auge auf die technologischen Entwicklungen werfen, um für weitere Neuerungen gut gerüstet zu sein.

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